Sicherheitslage in Mexiko - Kinder bei nph sicher
Nach einer Sicherheitsoperation der mexikanischen Behörden, bei der der Drogenboss „El Mencho“ getötet wurde, kam es landesweit zu Gewaltausbrüchen. Die Kinder und Jugendlichen bei nph sind jedoch in Sicherheit.
Am Wochenende führten die mexikanischen Behörden eine großangelegte Sicherheitsoperation durch, bei der „El Mencho", der berüchtigtste Drogenboss Mexikos, getötet wurde. Dieser Einsatz kostete 74 Menschen das Leben. Anschließend kam es zu Gewaltausbrüchen, Straßenblockaden und Brandstiftungen durch Anhänger von „El Mencho" in vielen Teilen des Landes. Wie viele Menschen bei diesen Aufständen verletzt wurden, ist nicht bekannt. Die Lage hat sich in der Zwischenzeit etwas entspannt.
Die Kinder und Jugendlichen bei nph sind sicher. nph Mexiko hat für solche Situationen klare Sicherheitspläne. Für das Kinderdorf gilt:
- Die Tore werden geschlossen gehalten, das Betreten oder Verlassen ist eingeschränkt.
- Die Schichten der Mitarbeitenden wurden angepasst, sodass sie nicht in der Dunkelheit unterwegs sein müssen.
- Ein Teil der Mitarbeitenden bleibt vor Ort, um eine vollständige Betreuung und Aufsicht für die Kinder sicherzustellen.
So ist sowohl die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen als auch der Mitarbeitenden sichergestellt.
Die Lage in Cuernavaca ist bisher ruhig. nph Mexiko ist in stetigem Austausch mit den Behörden und überwacht die Lage aufmerksam. Die Schule bleibt bisher sowohl für die Gemeinde als auch für die nph-Kinder geöffnet. Wir beobachten die Situation laufend und passen unsere Maßnahmen jederzeit an.
Diese gewalttätigen Machtdemonstrationen der Drogenkartelle zeigen, wie wichtig unsere Arbeit in Mexiko ist: mit Schutz, Bildung und der Vermittlung von Werten geben wir Kindern und Jugendlichen eine Perspektive - jenseits von Armut und Gewalt. Jedes einzelne Kind, dem wir eine Chance auf eine bessere Zukunft geben, ist zugleich eine Chance für die Gemeinde, in der es sich eine Zukunft aufbaut und positiv wirkt.